Der Begriff «Bewegungen»

Neue kirchliche Bewegungen und Lebensgemeinschaften sind geistliche Aufbrüche in der katholischen Kirche des 20. Jahrhunderts, in denen Katholiken versuchen, gemeinsam heute das Evangelium zu leben, um dadurch die eigene Existenz, die Kirche und die Welt zu beleben. Sie unterscheiden sich durch unterschiedliche Schwerpunkte, die sie im Evangelium und in den Bedürfnissen unserer Zeit finden.

Zu den neuen kirchlichen Bewegungen zählen wir Gemeinschaften, die seit 1914 (Gründung von Schönstatt) entstanden sind. Neben diesen neuen kirchlichen Bewegungen gibt es weiterhin zahlreiche Aufbrüche, die schon früher und daneben entstanden sind, zum Beispiel die Orden und 3. Orden, viele katholische Vereine für Frauen, Männer, Jugendliche und Familien, katholische Institutionen wie Caritas, Fastenopfer, Bibelwerk, verschiedene Gebetsgruppen z. B. Pater Pio) und anderes mehr.

Die neuen kirchlichen Bewegungen wollen nicht in erster Linie Vereine mit fester Mitgliedschaft sein, sondern geistgewirkte Anstösse, die alle Menschen bewegen können.